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Warum du ein eigenes Wallet brauchst

Wenn du Bitcoin besitzt, brauchst du ein Wallet. Nicht vielleicht, nicht irgendwann — jetzt. Denn solange deine Coins auf einer Börse wie Bitpanda oder Kraken liegen, kontrolliert die Börse deinen Private Key. Und wer den Key hat, hat die Coins.

Ein eigenes Wallet gibt dir die volle Kontrolle zurück. Für kleinere Beträge reicht eine gute App. Für alles darüber hinaus — und das ist schneller erreicht als man denkt — ist ein Hardware Wallet die sicherste Wahl.

Noch keine Adresse? Bitcoin Adresse erstellen — Schritt für Schritt


Die Top 3 Hardware Wallets auf einen Blick

Ledger Nano S Plus Trezor Safe 3 BitBox02
Preis ab 79 € ab 79 € 139 €
Sicherheitschip Ja (CC EAL5+) Ja (Optiga Trust M) Ja (ATECC608B)
Open Source Teilweise Ja (komplett) Ja (Firmware)
Hergestellt in Frankreich Tschechien Schweiz
Unterstützte Coins 5.500+ 1.800+ BTC, ETH, LTC + wenige mehr
Bitcoin-only Version Nein Ja Ja
Bedienung App + 2 Buttons App + Touchscreen App + Touch-Slider
Ideal für Altcoin-Sammler Open-Source-Fans Bitcoin-Fokussierte

Ledger Nano S Plus — der Allrounder

Ledger ist der meistverkaufte Hardware-Wallet-Hersteller weltweit, und das hat Gründe. Der Nano S Plus bietet einen zertifizierten Sicherheitschip, eine intuitive App (Ledger Live) und unterstützt über 5.500 Kryptowährungen. Wenn du neben Bitcoin auch Ethereum, Solana oder andere Altcoins hältst, ist Ledger kaum zu schlagen.

Was dafür spricht: Riesiges Ökosystem, sehr einfache Bedienung über Ledger Live, regelmäßige Updates, Bluetooth-Option beim teureren Modell (Stax/Flex).

Was dagegen spricht: Die Firmware ist nicht komplett Open Source — das sorgt in der Community immer wieder für Diskussionen. Und das "Ledger Recover"-Feature (optionales Cloud-Backup der Seed Phrase) hat viele Nutzer verunsichert, auch wenn es deaktivierbar ist.

Unser Eindruck: Für die meisten Einsteiger, die einfach ein Wallet wollen, das funktioniert und viele Coins unterstützt, ist Ledger die unkomplizierteste Wahl.

Einrichtung: Hardware Wallet einrichten — Anleitung


Trezor Safe 3 — der Transparenz-Champion

Trezor hat 2014 das erste Hardware Wallet der Welt auf den Markt gebracht und setzt seitdem konsequent auf Transparenz. Hardware und Firmware sind vollständig Open Source — jeder Sicherheitsexperte kann den Code prüfen. Mit dem Safe 3 hat Trezor nun auch einen Secure Element Chip verbaut und damit die größte Schwachstelle älterer Modelle behoben.

Was dafür spricht: Komplett Open Source, langer Track Record, starke Community, jetzt auch mit Sicherheitschip. Die Trezor Suite Software ist übersichtlich und gut durchdacht.

Was dagegen spricht: Die Einrichtung ist minimal komplexer als bei Ledger. Und wer sehr viele Altcoins hält, findet bei Trezor weniger unterstützte Coins als bei Ledger.

Unser Eindruck: Trezor ist die erste Wahl, wenn dir Transparenz und Open Source wichtig sind. Du weißt bei Trezor genau, was auf dem Gerät läuft — und das ist im Security-Bereich viel wert.


BitBox02 — der Minimalist aus der Schweiz

Die BitBox02 von Shift Crypto verfolgt eine klare Philosophie: weniger ist mehr. Es gibt eine Multi-Edition und eine reine Bitcoin-only-Edition. Die Bitcoin-only-Version hat eine bewusst reduzierte Codebasis, was die Angriffsfläche minimiert. Made in Switzerland, mit einem Fokus auf Einfachheit, der sich in der gesamten Bedienung widerspiegelt.

Was dafür spricht: Extrem einsteigerfreundlich — die Einrichtung dauert unter 10 Minuten. Die Bitcoin-only-Edition ist perfekt, wenn du dich ausschließlich auf Bitcoin konzentrierst. Die Touch-Bedienung am Gerät ist intuitiv.

Was dagegen spricht: Deutlich weniger unterstützte Coins. Kein Touchscreen. Für reine Altcoin-Portfolios ungeeignet. Etwas teurer als die Einstiegsmodelle von Ledger und Trezor.

Unser Eindruck: Wenn du sagst "Ich will nur Bitcoin, und das sicher" — dann ist die BitBox02 Bitcoin-only dein Gerät.


Software Wallets — die Alternative für kleine Beträge

Nicht jeder braucht sofort ein Hardware Wallet. Für den Einstieg und kleine Beträge tun es auch gute Software Wallets:

BlueWallet (iOS/Android) — Open Source, nur Bitcoin, sehr einfach. Perfekt als erstes Wallet.

Electrum (Desktop) — Seit 2011 am Markt, extrem bewährt, aber die Oberfläche ist nicht die hübscheste. Für Nutzer, die wissen was sie tun.

Exodus (Desktop/Mobile) — Schönes Design, unterstützt viele Coins, aber nicht Open Source.

Empfehlung: Starte mit BlueWallet auf dem Handy. Sobald dein Bitcoin-Bestand einen Betrag erreicht, bei dem du nervös wärst, ihn zu verlieren — steig auf Hardware Wallet um.


Unsere Empfehlung nach Nutzertyp

Du bist Einsteiger und willst es einfach: → BitBox02 oder Ledger Nano S Plus

Du hältst Bitcoin + viele Altcoins: → Ledger Nano S Plus

Dir ist Open Source und Transparenz am wichtigsten: → Trezor Safe 3

Du fokussierst dich nur auf Bitcoin: → BitBox02 Bitcoin-only Edition

Du hast weniger als 200 € in Bitcoin: → BlueWallet (App) reicht erstmal


3 Regeln beim Wallet-Kauf

1. Nur direkt beim Hersteller kaufen. Niemals über Amazon, eBay oder andere Drittanbieter. Es gibt dokumentierte Fälle von manipulierten Geräten, die vorab kompromittiert wurden.

2. Seed Phrase analog sichern. Jedes Hardware Wallet generiert eine Seed Phrase. Schreib sie auf Papier oder Metall — niemals digital.

3. Erst testen, dann laden. Schick erstmal einen kleinen Betrag ans Wallet, prüfe ob alles funktioniert, und transferiere dann den Rest.

Backup richtig machen: Seed Phrase sicher aufbewahren — 5 Methoden
Adresse prüfen vor dem Senden: Unser kostenloses Validator-Tool


Letzte Aktualisierung: Februar 2026
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